Peer Leadership Training

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Partnerorganisationen

  • BAG der RAA c/o RAA Berlin
  • RAA Hoyerswerda e. V. - Sachsen
  • RAA Rostock - Mecklenburg-Vorpommern
  • COMED e. V. - NRW

Ziel des Ausbildungsprogramms "Peer Leadership Training für Partizipation und interkulturelle Kompetenz" ist es, jugendlichen Multiplikator/innen relevante Schlüsselqualifikationen mitzugeben, um mit ihrer Hilfe Demokratie fördernde Strukturen, wie das Paradigma der Gleichwertigkeit aller Menschen und die Wertschätzung von Diversität, in Schule und Schulumfeld zu etablieren und weiterzuvermitteln. Ziel ist die Veränderung von benachteiligenden und ausgrenzenden Strukturen in Schulen.

Die Projektidee besteht darin, einzelne Jugendliche zu aktivieren und in ihrer fachlichen und sozialen Kompetenz gegen Rassismus und Ausgrenzung zu stärken. Als authentische Multiplikatoren zu Fragen von Interkulturalität, Konfliktmanagement und Rechtsextremismus sollen sie dabei unterstützt werden, in ihren Schulen die Chancengleichheit für Mädchen, Minderheiten, Flüchtlinge und andere ausgegrenzte Schüler/innen mit Hilfe von selbst organisierten Projekten zu verbessern und andere Jugendliche zur Partizipation zu gewinnen.

Peer education als Lernen durch ausgebildete Gleichaltrige ist eine seit langem erfolgreich erprobte Form des Lernens, welches sich besonders in der Sucht- und Gewaltprävention sowie in der Sexualpädagogik bewährt hat. Die BAG der RAA hat daran anknüpfend ein Konzept entwickelt, das interessierte potentielle Peer Leaders anspricht, motiviert, mit Know How ausrüstet und in selbst organisierten Projekten in ihrem Schulumfeld begleitet.  Die BAG der RAA arbeitet bereits an dem Konzept und seiner Umsetzung.

Als Peer Leaders werden ausgebildete Schülerinnen und Schüler bezeichnet, die versuchen, Mitschüler/innen über ein spezifisches Thema zu informieren/sensibilisieren und ihre Einstellungen und Verhaltensweisen zu beeinflussen.  Die Jugendlichen haben dabei den Vorteil, sehr nahe an den Themen und Problemen der Mitschüler zu sein, dieselbe Sprache zu sprechen und als Gleichaltrige eher akzeptiert zu werden als Erwachsene.

Die Ausbildung hat eine regionale und eine Überregionale Struktur. Die regionalen und überregionalen Treffen dienen neben der Wissens- und Methodenvermittlung auch zum Austausch von Erfahrungen, zur Bildung von Netzwerken und Herausbildung stabiler Gruppenstrukturen. Zur Verbesserung der Nachhaltigkeit des Ausbildungsprogramms erhalten  die Teilnehmer/innen zusätzlich Prozessbegleitung bei der Durchführung selbst organisierter Projekte an ihren jeweiligen Schulen. Die Ausbildungsphase dauert 2 Jahre und wird nach Abschluss zertifiziert.
 

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